
Ihr fragt Euch jetzt bestimmt, was dieser Titel soll?! Oktober und Weihnachten passen doch so gar nicht zusammen? Zumindest nicht jetzt, wo die Wintermäntel noch im Kellerschrank hängen und das Auto noch nicht mal die Winterreifen hat? Aus meiner Sicht passt beides doch zusammen.
Denn meine Vorbereitung auf Weihnachten startet meistens… jetzt. Nicht zwingend an einem warmen Herbsttag, wenn einem eher nach T-Shirt und Eis zumute ist. Aber grundsätzlich habe ich Weihnachten schon im Hinterkopf. Und das hat sich – zumindest für mich – auch bewährt.
Der übliche Stress im Advent
Denn ich bin ein großer Fan der vorausschauenden Planung – sofern möglich. Die eigentliche Adventszeit ist meist voll mit Terminen, alle sind gestresst, zur Ruhe und Muße fehlt meistens die Zeit. Und dann muss man ja noch Geschenke besorgen und verpacken. Man möchte Karten schreiben, und alles an die Lieben verschicken, und das möglichst rechtzeitig. Wenn dann noch im Büro viel zu tun ist, Termine für Nikolaus- und oder Weihnachtsfeiern dazu kommen, und einem einfällt, dass die Oma auch noch ein Geschenk braucht, ist die „Vorfreude“ auf Weihnachten wohl komplett dahin. Man wünscht sich eigentlich nur noch schnell in den Januar, wo man alles hinter sich hat.
Das wäre doch eigentlich schade. Denn die Adventszeit ist so besonders und sollte doch – und gerade mit Kind! – genossen werden – zumindest ein kleines bisschen.
Deshalb startet mein gedankliche Vorbereitung jetzt. Ich backe aber weder Plätzchen, noch schmeisse ich mich in ein Nikolauskostüm. Sondern ich stoße einfach nur ein paar Dinge schon an, die ich gut jetzt – und ohne großen Aufwand – erledigen kann. Und die bei Zeitknappheit im Dezember sonst Herzrasen verursachen könnten.
Geschenkideen sammeln
So finde ich es bspw. hilfreich, schon jetzt eine Liste mit Geschenkideen für die Familie und Verwandtschaft anzulegen. Diese ist jetzt noch nicht vollständig, aber ein paar Ideen habe ich schon, und werde über die nächsten Wochen weitere Ideen ergänzen. Manche Geschenke bestelle ich auch bereits, dann sind sie schon mal sicher zuhause gelagert.
Ebenso habe ich mir angewöhnt, eine „Wishlist“ für unser Kind anzulegen. Denn irgendwann kommen die Fragen der Familienmitglieder und Paten, was sie sich wünscht. Und wenn ich es nicht vorher notiere, habe ich keine Antwort parat. Und das, obwohl Kinder doch laufend Geschenkwünsche äußern. Also sammele ich die Infos in meiner Liste, und kann bei Bedarf alle „Anfragen“ bedienen.
Weiterer Tipp: wer im November oder Anfang Dezember Geburtstag hat, freut sich doch bestimmt über einen Adventskalender (und das gilt oft nicht nur für die Kinder!). Diese bestelle ich ebenfalls zeitnah.
Die Weihnachtskarten
Ich liebe handgeschriebene Karten. Gerade in der heutigen elektronisch geprägten Zeit. Aber es kostet so unendlich viel Zeit, alle Karten selbst zu schreiben.
Deshalb bin ich zu gedruckten Karten übergegangen. Damit diese aber nicht unpersönlich wirken, werden sie mit Fotos und/oder persönlichen Sprüchen versehen. Die Fotos und Sprüche kann man ebenfalls schon früh zusammen suchen, und sich online nach dem Anbieter mit den schönsten gedruckten Karten umsehen. Mein Favorit ist die Kartenmacherei.
Für mich sind die gedruckten Karten eine tolle Alternative. Sie haben uns schon manches Mal gerettet, wenn vor Weihnachten viel los war und ich es nie geschafft hätte, alle Karten von Hand zu schreiben. So aber wurden immer alle Karten pünktlich verschickt.
Fotogeschenke gestalten
Ein bewährtes Geschenk für Familienmitglieder oder Taufpaten sind Fotobücher oder -Kalender. Auch hier kann ich nur empfehlen, rechtzeitig mit der – etwas aufwendigen – Gestaltung zu beginnen. Passende Fotos können schon mal in einem Ordner gesammelt werden. Und bei den meisten Anbietern lassen sich die erstellten Dokumente als Entwürfe zwischen speichern. So kann man mit der Gestaltung starten und später um weitere Bilder ergänzen. Mein Favorit ist Cewe .
Tipp O-Töne : eine schöne Idee ist es, von den Kleinkindern Sprüche und O-Töne zu sammeln und diese als Textfelder mit einzubauen. So werden sie auch nicht im Laufe der Jahre vergessen.
Tipp Bastelarbeiten: wie wäre es, die schönsten Bastelarbeiten des Kindes zu fotografieren und in den Kalender oder das Fotoalbum zu integrieren?
Habt Ihr weitere oder anderen Ideen, was Ihr für Weihnachten vorbereitet? Ich freue mich auf Eure Kommentare!
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